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tactile internet technology: Transmitting Touch in Real Time

tactile internet technology sends touch and haptic cues over ultra-low-latency networks. The article covers key principles, use cases in healthcare, robotics and VR, and major challenges like latency, reliability, and steps toward standardization.

Tactile Internet Technology: Bringing Touch to the Web

Schnelle Antworten

What is tactile internet technology and how does it work?
Tactile internet technology transmits haptic signals (tactile and kinesthetic) in real time alongside audio and video, enabling remote touch and force feedback. The core idea is a bidirectional control loop: your hand motion drives a robot, and the robot’s force and texture feedback comes back with millisecond timing.
How low does latency need to be for tactile internet haptics?
For natural haptics, systems typically target 1–10 ms end-to-end latency within the closed control loop. The article notes that 1 ms is the ideal for telerobotics, and that sub-10 ms can be approached with Edge support. Just as important are low jitter and high availability.
Why do haptic codecs matter in tactile internet (IEEE 1918.1.1)?
Haptic codecs reduce the data rate while preserving perceived quality, similar to how MP3 compresses audio. IEEE 1918.1.1 covers kinesthetic signals (positions, velocities, forces) and cutaneous signals (e.g., roughness or metal smoothness). It also uses standardized handshaking so endpoints negotiate capabilities before the loop closes.
What networks and architecture are needed for tactile internet with 5G URLLC?
The article highlights systems combining 5G URLLC with Edge computing and deterministic transport paths. URLLC scheduling and prioritized queues help keep haptic streams timely, while Edge nodes reduce round trips and couple encoding/decoding tightly to control and feedback.
How can I evaluate tactile internet tech before piloting?
Before piloting, check end-to-end latency including jitter under load, codec compatibility with IEEE 1918.1.1, Edge availability, and security concepts for closed control loops. Avoid relying on “empty lab” measurements—test load peaks, packet loss, failover, and document the stability limits of the control loop.
Which signal types and sampling rates should I check in a haptic system?
In the article’s framing, you should verify which kinesthetic and cutaneous signal types a vendor implements and what sampling rates they support. Also confirm the bandwidth requirements for the number of kinesthetic degrees of freedom, the resolution of cutaneous sensing, and the maximum actuator force—these directly influence how “real” the interaction feels.

Transmitting the Sense of Touch Over the Internet: What is tactile internet technology?

Tactile internet technology refers to networking and codec standards that transmit haptic (tactile and kinesthetic) signals in real time alongside audio and video, enabling remote touch, manipulation, and force feedback. In practice, das heißt: Sie können eine Bewegung ausfĂŒhren, einen entfernten Roboter prĂ€zise steuern und den Kontakt – etwa die Weichheit eines Tennisballs – unmittelbar zurĂŒckfĂŒhlen.

Stand 2025 wird der Tactile Internet Stack als Kombination aus haptischen Codecs, extrem niedriger Latenz im Netz (unterstĂŒtzt durch 5G/URLLC) und Edge-Computing verstanden. Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) definierte das Konzept 2014 als Infrastruktur mit ultra-niedriger Latenz, sehr hoher VerfĂŒgbarkeit, ZuverlĂ€ssigkeit und Sicherheit, um Haptik in Echtzeit zu ĂŒbertragen. IndustriebeitrĂ€ge und Forschung – u. a. von TUM, DLR, Imperial College, NYU Abu Dhabi – haben das inzwischen in Richtung standardisierter Implementierungen verschoben.

The Birth of Haptic Codecs

Analog zu JPEG (Bilder), MP3 (Audio) und MPEG (Video) bildet ein neuer HCTI-Standard („Haptic Codecs for the Tactile Internet“) die technische Basis fĂŒr die Kompression und synchrone Übertragung des Tastsinns. Unter KonsortialfĂŒhrung der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen (TUM) wurde nach acht Jahren Normungsarbeit der IEEE-Standard 1918.1.1 veröffentlicht. Er zielt auf Anwendungen wie Telechirurgie, Telefahren und immersive Online-Games und umfasst neben der eigentlichen Haptik-Kompression auch ein Handshake-Protokoll fĂŒr GerĂ€teeigenschaften beim Verbindungsaufbau.

How tactile internet technology works

WĂ€hrend heutige AV-Streams meist alle 20 ms ein Paket in eine Richtung senden, ist die Haptik bidirektional: Ihre Handbewegung setzt einen Roboter in Gang, dessen Umgebungsreaktion (KrĂ€fte, Texturen) wiederum zu Ihnen zurĂŒckfließt. Daraus entsteht ein globaler Regelkreis, in dem Sender- und EmpfĂ€ngerseite sich gegenseitig beeinflussen. Ziel ist eine taktile Interaktion auf Millisekunden-Niveau – die GrĂ¶ĂŸenordnung, in der physische Mensch-Roboter-Interaktion ĂŒblich ist.

How low must latency be for the Tactile Internet?

FĂŒr natĂŒrliche Haptik werden typischerweise 1–10 ms End-to-End-Latenz im geschlossenen Regelkreis angestrebt; 1 ms ist der Idealwert der Telerobotik, real erreichbare Systeme peilen sub-10 ms mit Edge-UnterstĂŒtzung an. Hohe VerfĂŒgbarkeit und extrem geringe Jitter sind ebenso entscheidend wie die nackte Verzögerungszahl.

Historisch wurden bis zu 4.000 Pakete pro Sekunde in beide Richtungen eingesetzt, um Robustheit zu sichern. Die Forschung und der HCTI-Ansatz optimieren nun die Regelung und Kompression so, dass ~100 Pakete pro Sekunde – nahe an der menschlichen Wahrnehmungsschwelle – reichen können, ohne den Realismus zu verlieren. Integrierte Stabilisierung dĂ€mpft zu harte Kraftspitzen; dadurch fĂŒhlen sich harte OberflĂ€chen minimal weicher an, bleiben aber kontrollierbar. In der Praxis ist auch die Physik der Übertragung begrenzend: Lichtgeschwindigkeit in Glasfaser erlaubt nur etwa 300 km pro Millisekunde, hinzu kommen Sensor-/Aktor- und Renderlatenzen, die Edge-Knoten kompensieren mĂŒssen.

The Role of Codecs in Tactile Internet Technology

Haptische Codecs reduzieren die Datenrate und erhalten WahrnehmungsqualitĂ€t – Ă€hnlich wie MP3 irrelevante Audioanteile entfernt. IEEE 1918.1.1 deckt zwei Ebenen ab: kinĂ€sthetische Signale (Positionen, Geschwindigkeiten, KrĂ€fte) und cutane Signale (Hautempfindung wie Rauheit von Papier oder GlĂ€tte von Metall). Das standardisierte Handshaking stellt sicher, dass Endpunkte ihre FĂ€higkeiten (Anzahl Freiheitsgrade, Kraftbereiche, Abtastrate) aushandeln, bevor der Regelkreis geschlossen wird. Aus Redaktionssicht sollten Sie beim Evaluieren von GerĂ€ten prĂŒfen, welche Signaltypen und Abtastraten ein Hersteller tatsĂ€chlich implementiert – KompatibilitĂ€t entscheidet ĂŒber Latenz und „Feel“.

High-Frequency Data Transmission

Das klassische 4-kHz-Sampling beider Richtungen macht Netze robust gegen Paketverluste, verlangt aber enorme Bandbreite und deterministisches Scheduling. Der HCTI-Weg kombiniert wahrnehmungsmodellbasierte Datenreduktion, Vorhersage und Regelkreis-Stabilisierung, um den Paketstrom zu senken und dennoch Eingriffsgenauigkeit zu halten. FĂŒr Sie bedeutet das: weniger Netzlast, dafĂŒr höhere AnsprĂŒche an Edge-Prozesse und Jitter-Kontrolle.

Which networks and architectures make it possible?

Am schnellsten kommen Systeme voran, die 5G URLLC, Edge-Computing und deterministische Transportpfade kombinieren. 5G liefert das Funk-URLLC-Profil, Edge-Knoten reduzieren Hin- und RĂŒckwege, und haptische Encoder/Decoder koppeln Steuerung und Feedback eng zusammen.

Technische Bausteine sind u. a. URLLC-Scheduling, lokale Breakout-Routen, Packet-Duplication fĂŒr ZuverlĂ€ssigkeit, sowie priorisierte Queues fĂŒr haptische Ströme. ArchitekturĂŒbersichten liefern Forschungsarbeiten zum 5G‑Tactile‑Internet sowie BranchenbeitrĂ€ge von NetzwerkausrĂŒstern. Ein fundierter Einstieg in die Paradigmenwechsel bietet IEEE’s The Tactile Internet (MĂ€rz 2014); Anwendungs- und URLLC-Perspektiven fasst Ericsson zum 5G Tactile Internet zusammen.

The Development Journey

2014 startete innerhalb der IEEE SA eine Arbeitsgruppe mit Beteiligten u. a. vom Imperial College London, NYU Abu Dhabi, der Dalian University und dem DLR; die TUM fĂŒhrte das Konsortium. Ergebnis ist der HCTI-Codec nach IEEE 1918.1.1, der Regelkreis-StabilitĂ€t und wahrnehmungsgeleitete Kompression verbindet. Vorarbeiten reichen bis zum DFG‑SFB453 (ab 2008) zurĂŒck, in dem Teleoperation „in der Gegenwart von Verzögerungen“ mit Stabilisierung und Haptik-Kompression zusammengefĂŒhrt wurde. Diese Linie knĂŒpft an Raumfahrt-Telerobotik an, wo StabilitĂ€tsalgorithmen schon Datenpfade zwischen ISS und Erde beherrschbar machten.

Partnerschaften wie das Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) und das Centre for Tactile Internet with Human‑in‑the‑loop (CeTi) treiben die Umsetzung Richtung Praxis. Parallel zeigen Projekte wie TU Delft/IISc-Handschuhprototypen, dass haptisches „HĂ€ndeschĂŒtteln ĂŒber das Netz“ technisch machbar ist – sofern die Architektur Latenz und Jitter strikt begrenzt.

Potential Applications

Mit HCTI rĂŒcken mehrere Felder nach vorn. In der Telechirurgie erlaubt fein dosiertes Kraftfeedback atraumatische Manöver. Im Telefahren werden Fahrbahnhaftung und Hindernisse fĂŒhlbar. In Industrie/Wartung verbessert prĂ€zises Haptik-Feedback Remote-HĂ€ndigkeit, wĂ€hrend Training/„Skill Delivery“ ExpertenhĂ€nde ĂŒber Distanz vermittelt. Im Gaming/VR/AR entsteht PrĂ€senz, die ĂŒber Vibration hinausgeht – inklusive Textur, Gewicht und KraftrĂŒckkopplung. In der Redaktion sehen wir frĂŒhe Produktisierungen dort, wo Edge-Infrastruktur kontrollierbar ist: Fabriken, Kliniken, Campusse, Forschungslabore.

  • Telechirurgie und interventionelle Medizin (Edge-OP, sub‑10‑ms‑Loops)
  • Teleoperation in gefĂ€hrlichen Umgebungen (Energie, Raumfahrt, Tiefsee)
  • Remote Driving/Teleoperation von Logistikrobotern
  • VR/AR‑Training mit „Skill Transfer“ und realer KraftrĂŒckkopplung
  • Gaming/Esports mit standardisierten Haptik-Streams

What should you evaluate before piloting tactile internet technology?

PrĂŒfen Sie End-to-End-Latenz inklusive Jitter unter Last, Codec-KompatibilitĂ€t (IEEE 1918.1.1), Edge-VerfĂŒgbarkeit und Sicherheitskonzepte fĂŒr geschlossene Regelkreise. Ohne deterministische Pfade, stabile Samplingraten und sauberes Handshaking verpuffen Haptik-Vorteile.

In der Praxis hat sich gezeigt: Labormessungen mit leeren Zellen sind wenig aussagekrĂ€ftig. Sie sollten Lastspitzen, Paketverluste und Failover testen und die StabilitĂ€tsgrenzen des HCTI-Regelkreises dokumentieren. Achten Sie auf die Bandbreite Ihrer kinĂ€sthetischen Freiheitsgrade, die Auflösung der cutanen Sensorik und die maximale Kraft des Aktuators – sie bestimmen, wie „echt“ sich eine Interaktion anfĂŒhlt.

Further Information and Collaborations

Die TUM bĂŒndelt Robotik, Perzeption und Datenwissenschaft im MIRMI, CeTi adressiert seit 2019 die Mensch‑Maschine‑Zusammenarbeit unter Haptikbedingungen. Beide Netzwerke verbinden Grundlagenarbeit an HCTI mit Validierung in medizinischen, industriellen und mobilen Umgebungen. Aus Redaktionssicht lohnt sich fĂŒr Sie ein Blick auf Testbeds, in denen 5G‑URLLC, Edge-Cloud und haptische EndgerĂ€te gemeinsam betrieben werden – dort zeigt sich, ob die versprochenen 100‑Hz‑Haptikpakete unter Produktionslast stabil bleiben.

Fazit

Tactile internet technology rĂŒckt von der Vision in den Standard: IEEE 1918.1.1/HCTI liefert den haptischen „JPEG‑Moment“. In Kombination mit 5G‑URLLC und Edge‑Computing sind sub‑10‑ms‑Loops realistisch, 1‑ms‑Ziele bleiben lokal und campusnah erreichbar. FĂŒr die ersten Piloten empfehlen sich kontrollierte Edge‑DomĂ€nen und GerĂ€te mit sauberem HCTI‑Handshaking. Wer heute in Haptik‑Stacks investiert, erschließt Teleoperation, Skill‑Transfer und immersive Anwendungen, die ĂŒber bloße Vibration weit hinausgehen.

Transmitting the sense of touch over the internet is an exciting frontier in technology. This concept, known as haptic communication, allows users to feel textures and sensations remotely. Imagine being able to touch and feel objects through your screen, enhancing virtual experiences in gaming, shopping, and remote work. This innovation is not just a futuristic dream but a rapidly developing reality.

One of the key applications of this technology is in virtual reality (VR). With the integration of haptic feedback, VR can become even more immersive. This could revolutionize industries such as training and education. For instance, VR safety training for employees is already utilizing similar technologies to provide realistic and safe training environments. This ensures that employees can practice and learn without any real-world risks.

Another interesting development is in the field of wearable technology. Devices that can transmit touch sensations are being developed to enhance communication for people with disabilities. These innovations are pushing the boundaries of what is possible, making technology more inclusive. A great example of this is the cochlear implant AI effectiveness study, which explores how AI can improve the effectiveness of cochlear implants, thereby enhancing the quality of life for users.

Furthermore, the integration of haptic technology with the internet has significant implications for remote work and telepresence. Imagine being able to shake hands with a colleague or feel the texture of a product sample from miles away. This could transform how businesses operate and interact. The quantum internet integration with fiber optics is another groundbreaking development that could support such advancements, providing faster and more reliable internet connections to facilitate these haptic communications.

As we continue to explore and develop these technologies, the potential applications are vast. From enhancing virtual experiences to improving accessibility and communication, the ability to transmit the sense of touch over the internet is set to be a game-changer. Stay tuned as this exciting field evolves and transforms the way we interact with the digital world.

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